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Informatik studieren in Linz


Das Informatik-Studium gibt es in Linz bereits seit 1969. Heute studieren etwa 1200 Studentinnen und Studenten Informatik. Jedes Jahr liefert die Universität Linz der Wirtschaft hochqualifizierte und gesuchte IT-Fachleute.

Das Informatik-Studium war das erste Studium der Johannes Kepler Universität, das nach dem modernen Bachelor/Mastersystem angeboten wurde (2002). Heute gibt es aufbauend auf das Bachelorstudium fünf verschiedene Masterstudien, die eine gezielte Vertiefung in aktuellen Gebieten der Informatik bieten.

Studien
Semester Abschluss
Bachelorstudium Informatik:
6
Bachelor of Science
Masterstudium Informatik:
Masterstudium Netzwerke und Sicherheit:
Masterstudium Pervasive Computing:
Masterstudium Software Engineering:
Masterstudium Bioinformatik:
4
4
4
4
4
Dipl.-Ing. (Master of Science)
Dipl.-Ing. (Master of Science)
Dipl.-Ing. (Master of Science)
Dipl.-Ing. (Master of Science)
Master of Science
Doktoratsstudium:
4-8
Dr.techn.

Ausrichtung
Die Linzer Informatik ist anwendungsorientiert. Während am Anfang des Studiums solide Grundlagen in Mathematik, Software- und Hardwareentwicklung, Datenbanken und Anwendungen gelegt werden, konzentriert sich der Hauptteil des Studiums auf aktuelle Schwerpunkte wie Pervasive Computing, Embedded Systems, Virtual Reality, Computergrafik, Grid Computing, Security oder Web Engineering. Durch zahlreiche Praktika (oft auch in Zusammenarbeit mit der Industrie) werden die gelernten Inhalte verfestigt und das Arbeiten in Teams geübt. Begleitende Lehrveranstaltungen wie Wirtschaft, Recht, Projektmanagement und Präsentationstechnik runden die Ausbildung ab.

Kombinationsmöglichkeiten
Informatik-Studenten haben in Linz beste Möglichkeiten, ihr Studium mit anderen Fachinhalten (z.B. Mechatronik, Betriebswirtschaft, Jus, Fremdsprachen, ...) zu kombinieren. 10% der Lehrveranstaltungen können völlig frei auch aus anderen Gebieten als Informatik gewählt werden.

Universität oder Fachhochschule?
Fachhochschulen vermitteln eine spezielle Berufsausbildung nach dem heutigen Stand der Technik. Die Universität vermittelt darüber hinaus langlebige Werte, die auch in vielen Jahren noch gelten. Universitätsstudenten trainieren, sich rasch in eine neue Materie einzuarbeiten und sich flexibel geänderten Situationen anzupassen. Das ist gerade in einer schnellebigen Disziplin wie der Informatik wichtig. Ein Universitätsstudium ist weniger "schulisch" als ein Fachhochschulstudium. Man hat mehr Gestaltungsmöglichkeiten aber auch mehr Verantwortung. Nicht zuletzt steht Uni-Absolventen der direkte Weg zum Doktorat offen.

Auslandssemester
Immer beliebter wird die von der EU geförderte Möglichkeit, ein Semester an einer ausländischen Hochschule zu absolvieren. Es bestehen zahlreiche Kontakte zu europäischen Universitäten aber auch zu Universitäten in der USA oder in Australien. Im Ausland absolvierte Lehrveranstaltungen werden zu Hause angerechnet.

Vorbereitungskurs "Praktische Programmierkenntnisse"
StudienanfängerInnen bringen oft unterschiedliche Vorkenntnisse im Programmieren mit. Um diese Unterschiede auszugleichen, gibt es eine Woche vor Beginn des Wintersemesters kostenlose Vorbereitungskurse, die in einige Grundlagen der Programmierung einführen. Nähere Informationen findet man hier.

Mentoring für Erstsemestrige
Als Einstiegshilfe in den Studienalltag bietet die Linzer Informatik ihren Erstsemestrigen ein spezielles Tutoring- und Mentoring-Programm an. Dabei werden sie von höhersemestrigen Studierenden und von Professoren und Professorinnen begleitet. Sie erhalten Tipps zum Studium und haben einen Ansprechpartner für eventuell auftretende Probleme.

Weitere Informationen